Die Geschichte Alanyas

Alanya, das antike Korakesion, ragt am Fuße eines gewaltigen, 250 m hohen Felsen 2 km weit ins Meer. Das Landschaftsbild erinnert an das von Gibraltar. Die malerische Lage, der herrliche langgestreckte Strand, das angenehme Klima machen dieses niedliche Städtchen zu einem beliebten Urlaubsort. Tagsüber geniesst man hier das ruhige Strandleben, in den Abendstunden das pulsierende Treiben in den kleinen Gassen.

Im 2. Jh. v. Chr. errichteten Seeräuber auf dem Felsen des antiken Korakesion eine Festung. 67 v. Chr. vernichtete der römische Feldherr Pompeius hier die Räuberflotte und ließ die Festung abreissen. Alanya hatte weder zur römischen noch zur byzantinischen Zeit Bedeutung. Erst nach der Übernahme durch den seldschukischen Sultan Alaettin Keykobat im Jahre 1220 gelangte Alanya zu Wohlstand. Er nannte diese kleine Stadt Alalye (die Edle) ließ sich hier einen Winterpalast erbauen und legte ein Arsenal für die Flotte an. 1471 fiel die Stadt an das osmanische Reich.

Auf dem gewaltigen Felsmassiv thront majestätisch die seldschukische Festung. Mit ihren kilometerlangen Mauern ein grandioser Blickfang. Dem 1225 direkt am Hafen erbauten Roten Turm sowie der 150 m entfernten Schiffswerft sollten Sie unbedingt einen Besuch abstatten. Das Museum von Alanya beherbergt archäologische Funde aus verschiedenen Epochen.

In den Abendstunden brodelt das Nachtleben rund um den Hafen. Hier finden Sie ein reichhaltiges Angebot an Bars, Discos und Restaurants in denen Musik für jeden Geschmack gespielt wird. In den vielen Restaurants, Döner- und Köftebuden sind heimische sowie internationale Spezialitäten erhältlich.